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Kriegszeiten

Von 1943 sind die ersten Listen über Honigablieferung und Zuckerzuteilung erhalten. 15 Mitglieder der „Reichsfachgruppe Imker e. V. Ortsfachgruppe Schwarzenfeld" liefern 153,5 Pfund Honig ab. Die Liste der Zuckerzuteilung 1943/44 führt45 Namen auf. Vom Reichsnährstand erhalten sie 1620 kg Zucker für 220 Völker zugeteilt. 1944 liefert die Ortsfachgruppe 214 kg Honig ab zum Preis von 1RM je Pfund. 1944/45 wird für 175 Völker verbilligter Zucker ausgegeben, wobei pro Volk nicht mehr als 7,5 kg Zucker gerechnet sind. Nach dem Krieg war für die Weiterführung des Vereins die Erteilung einer Lizenz notwendig. Am 16.02.1948 erteilt das Landratsamt Nabburg dem „Imkerverein Schwarzenfeld die Erlaubnis, sich gemäß seiner Satzung zu betätigen." Die amtlichen Beschränkungen sind erheblich, z. B. vierteljährliche Meldung über Veränderungen im Mitgliederstand, die regelmäßigen Versammlungen erfordern die Anmeldung bei der Ortspolizei. Ehemalige Parteimitglieder müssen aus dem Verein ausgeschlossen werden.